Wertpapiere / 1.1 Unterscheidung nach wirtschaftlicher Funktion oder verbrieftem Recht

Wertpapiere können nach unterschiedlichen Gesichtspunkten kategorisiert werden. Man unterscheidet im Hinblick auf die wirtschaftliche Funktion zwischen Wertpapieren des Geldverkehrs (Wechsel, Scheck, Sparbuch), des Warenverkehrs (Ladeschein, Lieferschein) und des Kapitalverkehrs (Inhaberschuldverschreibung, Aktie, Investmentzertifikate; den sog. Effekten). Ferner können Wertpapiere nach dem zugrunde liegenden Recht differenziert werden. Hierbei lassen sich schuldrechtliche Wertpapiere (Inhaberschuldverschreibung, Scheck, Ladeschein), sachenrechtliche Wertpapiere, Hypothekenbrief, Grundschuldbrief) und die Mitgliedspapiere (Aktie, Zwischenschein) unterschieden.[1]

 
Hinweis

Praktiker reden bei Wertpapieren von Effekten

In der Praxis werden unter dem Oberbegriff der "Wertpapiere" häufig die "Effekten" verstanden.

[1] Vgl. Schödel, in Dauner-Lieb/Langen, NK-BGB Schuldrecht, 3. Aufl. 2016, § 793 BGB Rz. 3.

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