Die Kalkulation der Verwalt... / 3.3 Mietenabhängige Vergütung

Sie findet bei der Mietverwaltung Anwendung. Die Verwaltergebühr errechnet sich nach einem vereinbarten Prozentsatz aus den Mieteinnahmen.Die Höhe ist abhängig vom Verwaltungsobjekt, je nachdem ob es sich z.B. um ein Anwesen mit wenigen aber teuer vermieteten Gewerbeflächen handelt oder um ein Appartementhaus mit vielen Kleinwohnungen. Vorteil dieser Vergütungsart: Dem Verwalter ist im eigenen Interesse an hohen Mieten gelegen. Dadurch erhöht sich die Wirtschaftlichkeit eines Hauses.

Verschiedene Varianten stehen hier zur Wahl:

3.3.1 Vergütung nach der Soll-Miete:

Der Verwalter wird nach dem Mieten-Soll entlohnt, also auch für unvermietete Wohnungen. Das ist durchaus vertretbar, weil auch leer stehende Wohnungen verwaltet werden müssen und Arbeitsaufwand verursachen.

Beachte:

Diese Vergütungsart darf nicht dazu führen, dass der Verwalter das Mieten-Soll zu hoch ansetzt und sich damit zwar sein Honorar, aber gleichzeitig auch der Leerstand erhöht.

3.3.2 Vergütung nach der Ist-Miete

Der Verwalter wird nach dem tatsächlichen Mieteingang entlohnt. Bedenklich wird diese Variante, wenn es sich um ein Anwesen handelt, bei dem die Gefahr eines größeren Leerstands droht.

 
Praxis-Beispiel

Beispiel:

Bürohaus mit wenigen großen Büroeinheiten und nur noch kurzen Vertragslaufzeiten bei rezessiver Lage auf dem Markt für Büroflächen.

Gegenüber der o.g. Variante wird hier der Verwalter bemüht sein, bei möglichst geringer Gefahr von Leerständen eine gute marktgerechte Miete anzusetzen.

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