Der DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2021 stand unter dem Motto "Herausforderungen der Zukunft – wie macht man Immobilien zukunftssicher?" Die Preisverleihung fand virtuell auf der "Aareon Live" statt. Wer konnte die Jury von seinem Projekt überzeugen?

Das Fachmagazin "DW Die Wohnungswirtschaft" und Aareon haben den DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2021 verliehen. Axel Gedaschko, Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft GdW und Schirmherr, kürte die Sieger im Rahmen der Online-Veranstaltung "Aareon Live".

Ausgezeichnet wurden drei Unternehmen, die zum diesjährigen Thema "Herausforderungen der Zukunft – wie macht man Immobilien zukunftssicher?" die Jury überzeugt haben. Gewonnen haben ein Konsortium aus ABG Paradies eG, Campus Berlin-Buch GmbH, GWG Lübben eG, Wobau Eisleben GmbH, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Frequenz eG, die GSW Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau Baden-Württemberg mbH (Sigmaringen) sowie die SEEG Stadtentwicklungs- und Stadterneuerungsgesellschaft Meißen mbH.

"WohnZukunft: digital gestützte energieeffiziente Prozesse im wohnungswirtschaftlichen Quartier"

Für das Konsortium nahm die Frequenz eG den Preis entgegen. Ausgezeichnet wurde das Pilotprojekt "WohnZukunft: digital gestützte energieeffiziente Prozesse im wohnungswirtschaftlichen Quartier" mit seinem energieeffizienten Ansatz. Es seien signifikante Einsparungen von CO2-Emissionen "bei gleichzeitig überschaubaren Investitionen" erreicht worden, so das Lob der Jury.

Das Projekt zeichne sich außerdem durch vielseitige digitale Anwendungen im Bereich Gebäudebewirtschaftung und eine gelungene Kooperation von Vermietern und Mietern aus. Der gemeinsame Einsatz von digitalen Technologien habe Vorbildcharakter für die Branche, hieß es in der Begründung.

"Future Living Berlin – die Zukunft des Wohnens heute erleben"

Die GSW Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau Baden-Württemberg mbH aus Sigmaringen erhielt die Auszeichnung für den Beitrag "Future Living Berlin – die Zukunft des Wohnens heute erleben". Das Projekt in Berlin-Adlershof mit 14 vernetzten Neubauten ziele "als ein Reallabor" auf die Zukunft des Wohnens, so die Jury.

Von dem Projekt erwarten die Juroren wegweisende Impulse in Richtung "Smart Building" und "Smart Living". Besonders innovativ sei der sektorübergreifende Ansatz, bei dem Strom, Wärme und Mobilität digital miteinander verbunden worden sind und vor Ort gemanagt werden können. "Ein Leuchtturm für Energieeffizienz. Die ganze Branche kann von diesen Aktivitäten und den daraus resultierenden Erkenntnissen profitieren", lautete das Urteil.

"Wohnen 4.0 – energieautarkes Wohnen mit Energiepauschale. Ein Mehrgenerationenhaus versorgt sich selbst mit Wärme und Strom"

An die SEEG Stadtentwicklungs- und Stadterneuerungsgesellschaft Meißen mbH ging eine Auszeichnung für das Meißener Projekt "Wohnen 4.0 – energieautarkes Wohnen mit Energiepauschale. Ein Mehrgenerationenhaus versorgt sich selbst mit Wärme und Strom". Es handelt sich hierbei um den Neubau eines energieoptimierten Mehrgenerationenhauses mit dem Augenmerk auf bezahlbares Wohnen.

"Durch die Nutzung unterschiedlicher Formen von erneuerbarer Energie (Geothermie, Photovoltaik, Wärmepumpe) und die Harmonisierung von Energieversorgung und -bedarf erreicht das Projekt weitgehende Energieautonomie", begründete die Jury ihre Wahl. Das Angebot einer moderaten Energiepauschale für privaten Strom, Gemeinschaftsstrom, Heizwärme und Warmwasser mache übliche Energie-Messdienstleistungen und -abrechnungen überflüssig und unterstreiche in Kombination mit einer bezahlbaren Nettokaltmiete die klare soziale Ausrichtung des Projekts.


Kurzfilme zu den Sieger-Projekten:

Konsortium um die Frequenz eG

GSW Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau Baden-Württemberg mbH

SEEG Stadtentwicklungs- und Stadterneuerungsgesellschaft Meißen mbH


Eine ausführliche Beschreibung der Gewinner-Projekte wird in der Fachzeitschrift "DW Die Wohnungswirtschaft", Ausgabe 07/2021 veröffentlicht.

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