23.6.: Internationaler Tag des öffentlichen Dienstes

International ist der 23. Juni der “United Nations Public Service Day”. Dieser wurde 2003 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen, um die Arbeit der Menschen zu honorieren, die im öffentlichen Dienst arbeiten.

Seit fünf Jahren nehmen die kommunalen Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes den Internationalen Tag des öffentlichen Dienstes zum Anlass, auf die Leistungen im Bereich der Daseinsvorsorge aufmerksam zu machen. Zum diesjährigen deutschen Tag der Daseinsvorsorge heben die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) den Einsatz der über 2 Millionen Beschäftigten des kommunalen öffentlichen Dienstes und insbesondere der 283.000 Beschäftigten der kommunalen Unternehmen für das Gemeinwohl in Zeiten der Corona-Pandemie hervor.

Rund 283.000 Beschäftigte halten das Land am Laufen

Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) lobt:

„Die Mitarbeitenden der Stadtwerke und weiterer kommunaler Unternehmen sind der Nukleus der Daseinsvorsorge: Ohne sie kein Strom aus der Steckdose, kein Trinkwasser aus dem Wasserhahn, kein schnelles Internet über Glasfaser, keine behaglich warme Wohnung im Winter, keine sichere Entsorgung von Abwässern und Abfällen. Leistungen wie diese gehören so fest zu unserem Alltag, dass sie (beinahe als zu) selbstverständlich wahrgenommen werden. Allzu oft rücken sie erst in den Fokus, wenn es einmal nicht läuft. Das ist für uns die falsche Perspektive, die wir ein bisschen verändern möchten. Denn Daseinsvorsorge ist elementar für das Gelingen unserer Gesellschaft, quasi der Kitt für unser Miteinander – daran sollte nicht nur zum Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni gedacht werden. Doch Klimawandel, Demografie und Digitalisierung fordern die Daseinsvorsorge heraus: Wir müssen handeln, damit die Leistungen der kommunalen Unternehmen auch in Zukunft immer und überall sicher und bezahlbar bleiben.“

VKA: Kommunale Unternehmen als attraktive Arbeitgeber

Niklas Benrath, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), hebt die sinnstiftende Tätigkeit im öffentlichen Dienst hervor: „Gerade in Pandemie-Zeiten zeigt sich, dass die kommunalen Unternehmen der öffentlichen Daseinsvorsorge für die Funktionsfähigkeit und das Wohl von Staat und Gesellschaft von herausragender Bedeutung sind. Es ist wichtig, dass die öffentliche Daseinsvorsorge auch stärker ins Bewusstsein derjenigen rückt, die ihre berufliche Zukunft planen: Eine Tätigkeit im kommunalen öffentlichen Dienst ist sinnstiftend. Als verlässlicher Arbeitgeber mit leistungsbereiten und motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben die kommunalen Unternehmen ihren Beitrag zur Pandemiebekämpfung auch auf der betrieblichen Ebene mit Bravour geleistet. Dabei ist eins klar: Daseinsvorsorge lebt von den Beschäftigten, die diese Leistungen vor Ort erbringen. Diesen werden daher attraktive Vergütungsmodelle und tarifvertraglich umfassend geregelte Arbeitsbedingungen sowie ein attraktives Arbeitsumfeld geboten. Das ist in der heutigen Arbeitswelt nicht selbstverständlich. Eine Tätigkeit bei kommunalen Unternehmen lohnt sich – für alle Beteiligten.“




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Schlagworte zum Thema:  Öffentlicher Dienst, Kommunen, Versorgung