Elternzeit / 5.3.1 Geringfügig entlohnte Beschäftigung

Während des Bezugs von Elterngeld oder während der Elternzeit kann eine geringfügig entlohnte Beschäftigung beim bisherigen oder bei anderen Arbeitgebern ausgeübt werden.

Diese geringfügig entlohnte Beschäftigung bleibt versicherungsfrei in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, wenn das monatliche Arbeitsentgelt 450 EUR nicht übersteigt. Unabhängig von der Versicherungsfreiheit sind jedoch Pauschalbeiträge zur Krankenversicherung und zur Rentenversicherung an die Minijob-Zentrale abzuführen[1]. Dies muss entsprechend bei den Meldungen (Beitragsgruppen) berücksichtigt werden.

Werden mehrere geringfügig entlohnte Beschäftigungen ausgeübt, sind die Entgelte zusammenzurechnen. Wird ein Arbeitsentgelt von insgesamt mehr als 450 EUR erzielt, tritt Versicherungspflicht ein. Auch die zeitlich zuerst aufgenommene geringfügige Beschäftigung wird mit den weiteren Minijobs zusammengerechnet. Eine Zusammenrechnung mit der wegen der Elternzeit ruhenden Hauptbeschäftigung ist nicht vorgesehen.

Werden mehrere geringfügig entlohnte Beschäftigung neben einer Hauptbeschäftigung ausgeübt, sind Besonderheiten zu beachten.[2]

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