Vergütungsoptimierung durch... / 4.13 Wohnungsüberlassung

Vorteile, die der Arbeitgeber Mitarbeitern aufgrund des Dienstverhältnisses in Form einer unentgeltlichen oder verbilligten Überlassung von Wohnraum gewährt, stellen grundsätzlich einen steuerpflichtigen Sachbezug dar. Ab 2020 ist durch eine teilweise Steuerbefreiung faktisch ein Bewertungsabschlag bei Mitarbeiterwohnungen i. H. v. 1/3 des ortsüblichen Mietwerts eingeführt worden. Der Ansatz eines Sachbezugs für eine Wohnung unterbleibt, soweit das gezahlte Entgelt

  • mindestens 2/3 des ortsüblichen Mietwerts beträgt und
  • dieser nicht mehr als 25 EUR pro m2 ohne umlagefähige Kosten beträgt.[1]

Die Regelung gilt neuerdings auch für die von einem verbundenen Unternehmen gewährten Mietvorteile.[2]

Sozialversicherungsrechtliche Bewertung

Im Kalenderjahr 2020 bestand für den Bewertungsabschlag in voller Höhe Beitragspflicht, da die steuerliche Änderung im Sozialversicherungsrecht nicht nachvollzogen wurde. Ab 2021 bleibt der Bewertungsabschlag auch sozialversicherungsfrei.[3]

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