Rankings der Financial Times zu Executive Education

Jährlich rankt die Financial Times die besten Fortbildungsprogramme für Manager - unterteilt in offene Angebote und solche, die auf die Wünsche von Unternehmen zugeschnitten sind. Aufgrund der Coronapandemie setzt die britische Wirtschaftszeitung 2021 das Ranking jedoch aus. In den dennoch veröffentlichten, alphabetischen Listen, sind auch vier deutsche Hochschulen aufgeführt.

In zwei Rankings führt die Financial Times in jedem Jahr die besten Executive-Education-Programme auf. In der Rangliste zu "Customised"-Programmen sind die Fortbildungsangebote der Business Schools aufgeführt, die am besten auf die Bedürfnisse von Unternehmen eingehen. Das zweite Ranking bezieht sich auf die offenen Managementkurse. Hierbei handelt es sich um Weiterbildungen zu spezifischen Themen wie Leadership, die sich an alle Berufstätige - unabhängig von einem auftraggebenden Unternehmen - richten.

Executive-Education-Rankings der Financial Times fallen 2021 aus

2021 lässt die Financial Times die beiden Rankings entfallen. "Angesichts des Drucks auf die Schulen und ihre Kunden infolge der Pandemie und der Unterbrechung der Datenerfassung, hat die Financial Times beschlossen, ihr jährliches Ranking für die Ausbildung von Führungskräften vorübergehend auszusetzen", heißt es auf der Homepage der Wirtschaftszeitung. Anstelle der beiden Rankings veröffentlichte die Financial Times jeweils eine alphabetische Liste akkreditierter Anbieter von offenen und auf Unternehmensbedürfnisse zugeschnittenen Executive-Kursen. Anhand verschiedener Kriterien, wie beispielsweise die Anzahl der Kunden und Programme im Jahr 2020, können Interessierte die Wirtschaftshochschulen anhand des Verzeichnisses selbst miteinander vergleichen.

In der Liste aufgeführt sind vier deutsche Schulen: die WHU - Otto Beisheim School of Management, die Mannheim Business School, die Frankfurt School of Finance and Management sowie die ESMT Berlin. Sowohl im Ranking der offenen als auch in dem der kundenindividuellen Programme lag 2020 die ESMT Berlin von den deutschen Schulen am weitesten vorne (Platz neun und 19). Die größte Teilnehmeranzahl verzeichnete die Frankfurt School of Finance and Management: insgesamt nahmen dort 2020 rund 3.400 Beschäftigte an den "Customised"-Programmen und 3.900 an den offenen Fortbildungen teil. An der ESMT Berlin waren es bei kundenindividuellen Programmen 2.400 Teilnehmende, bei offenen Programmen lediglich rund 300.

Executive Education: IMD und IESE führen Rankings seit Jahren an

In den vergangenen Jahren dominierte die IMD Business School die Rangliste der offenen Programme. 2020 lag die private Wirtschaftshochschule aus dem schweizerischen Lausanne zum neunten Mal in Folge auf dem ersten Platz. Bei den "Customised"-Programmen zeigt sich eine ähnliche Dominanz: Die IESE Business School mit Hauptsitz in Barcelona führte das Ranking von 2015 bis 2020 ununterbrochen an. Das IMD belegte bei den auf die Kundenwünsche zugeschnittenen Programmen Rang sieben, umgekehrt kam das IESE im Ranking der offenen Managementkurse nicht über Platz zehn hinaus.


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