Fachbeiträge & Kommentare zu Betriebliches Gesundheitsmanagement

Kommentar aus Haufe Personal Office Platin
Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 1 Normzweck und Systematik

Rz. 1 Die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung durch den Arbeitgeber ist das Kernelement des neuen Mutterschutzrechtes. Durch das Ergebnis einer Gefährdungsbeurteilung soll der Arbeitgeber in die Lage versetzt werden, mögliche Gefährdungen zu erkennen und zu reduzieren. Durch die Erläuterung der Gefährdungsbeurteilung gegenüber der Schwangeren/Stillenden soll diese das ...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 3.4 Gefährdungsbeurteilung – Psychische Belastungen

Rz. 69 Die persönliche Situation einer Schwangerschaft und die Anforderungen der betrieblichen Arbeitswelten können zu psychischen Belastungen führen. Neben den körperlichen Gefahren treten die Beeinträchtigungen der Psyche und daraus resultierenden Gefährdungen.[1] Zur menschengerechten Gestaltung der Arbeitswelt gehört daher auch die Betrachtung der Wechselwirkungen aus Qu...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 2.1.6 Wirksamkeitskontrolle

Rz. 38 Unter einer Wirksamkeitskontrolle wird im 6. Schritt die regelmäßige Überprüfung verstanden, ob die einmal getroffenen Maßnahmen noch wirken. Sobald Anzeichen vorliegen, dass eine Veränderung eingetreten ist, muss der Arbeitgeber eine Wiederholungsbeurteilung vornehmen, um auf den Sachverhalt reagieren zu können. Rz. 39 Aber auch die generelle Wirksamkeit der Schutzein...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 1.3 Art und Umfang der Beurteilungen der Arbeitsbedingungen (§ 31 Nr. 3)

Rz. 4 Bei dieser Ermächtigung geht es um Rechtsverordnungen zur Ausgestaltung der Beurteilung der Arbeitsbedingungen nach § 10 MuSchG. Die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung ist von zentraler Bedeutung für die Einschätzung der Situation und der vom Arbeitgeber zu veranlassenden Schutzmaßnahmen bis hin zu einem etwaigen Beschäftigungsverbot. Rz. 5 Für die Durchführung von...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 1.2.5 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Rz. 36 Aus dem Gesamtkontext der gesetzgeberischen Verordnungen, der berufsgenossenschaftlichen Vorschriften und der arbeitsmedizinischen Aufgaben entsteht ein betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM), für das keine eigenständige gesetzliche Regelung (im Unterschied zum betrieblichen Eingliederungsmanagement, BEM nach SGB) besteht. Vielmehr ist das BGM die Gesamtheit der fü...mehr

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Tillmanns/Mutschler, BEEG/M... / 1.1.2.2 Technische Regeln für Arbeitsstätten (ASR)

Rz. 16 Die Technischen Regel für Arbeitsstätten (Arbeitsstättenregeln – ASR) beschreiben Maßnahmen und praktische Durchführungshilfen und legen dar, wie die in der Arbeitsstättenverordnung gestellten Schutzziele und Anforderungen hinsichtlich Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten vom Arbeitgeber erreicht werden können. D...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliche Gesundheitsför... / Zusammenfassung

Begriff Mit der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) sollen die mit der Beschäftigung verbundenen gesundheitlichen Beanspruchungen und Belastungen der Beschäftigten abgemildert und die Arbeitskraft erhalten werden. Teilweise werden auch das Arbeitsumfeld und die Lebenssituation einbezogen. Die betriebliche Gesundheitsförderung ist ein wesentlicher Baustein des betrieblic...mehr

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Organisation, Auswertung un... / 1 Mitarbeiterbefragungen im BGM

Die anonyme Mitarbeiterbefragung ist ein klassisches Analyseinstrument im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Neben der Fehlzeitenstatistik, der Arbeitsplatz- und Tätigkeitsanalyse sowie weiteren Methoden zur Sammlung von Informationen, nimmt die Mitarbeiterbefragung eine besondere Stellung ein. Die anonyme Mitarbeiterbefragung ist eines der bedeutendsten A...mehr

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Organisation, Auswertung und Interpretation einer Mitarbeiterbefragung im BGM

Zusammenfassung Überblick Die Mitarbeiterbefragung ist ein Kernelement der Analyse im Rahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Als Ergänzung zu anderen klassischen Methoden, wie z. B. der Fehlzeitenstatistik und der Arbeitsplatz-/Tätigkeitsanalyse, analysiert sie aus Sicht der Mitarbeiter die "Licht- und Schattenseiten" einer...mehr

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Organisation, Auswertung un... / 2.3.2 Einsatz von Standardfragebögen

Nach Auswahl des Wirkungsmodells und der Inhalte ist es aus fachlicher Sicht ratsam, nach vorhandenen Standardfragebögen zu suchen. Da im BGM mittlerweile einige sehr gute, wissenschaftlich evaluierte und praxistaugliche Tools zur Verfügung stehen, sollte, sofern geeignet, auch auf diese zurückgegriffen werden. Der Vorteil bei einigen dieser Verfahren ist, dass Vergleiche mi...mehr

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Organisation, Auswertung un... / 1.1 Formen von Mitarbeiterbefragungen

In der Theorie gibt es 3 Typen von Befragungen: Das "face to face"-Interview, das Telefoninterview und den Fragebogen als schriftliches Verfahren. Seitdem Untersuchungen ergeben haben, dass mit schriftlichen Befragungen eine ebenso erfolgreiche Rücklaufquote wie bei persönlichen oder telefonischen Umfragen erreicht werden kann, ist diese Variante nicht mehr nur als "billige ...mehr

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Organisation, Auswertung un... / 1.2 Ziele von Befragungen

Sinn und Zweck einer Mitarbeiterbefragung ist es den Gesundheitszustand der Beschäftigten auf Basis einer Selbsteinschätzung zu erfassen, Faktoren zu identifizieren, die Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter haben, Auffälligkeiten zu erkennen und zu bewerten, Ursachen zu analysieren, Handlungsansätze aufzuzeigen und Empfehlungen abzuleiten. Ziel dabei ist...mehr

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Organisation, Auswertung un... / Zusammenfassung

Überblick Die Mitarbeiterbefragung ist ein Kernelement der Analyse im Rahmen eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Als Ergänzung zu anderen klassischen Methoden, wie z. B. der Fehlzeitenstatistik und der Arbeitsplatz-/Tätigkeitsanalyse, analysiert sie aus Sicht der Mitarbeiter die "Licht- und Schattenseiten" einer modernen Arbei...mehr

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Organisation, Auswertung un... / 2.8 Ergebnispräsentation

Die Ergebnispräsentation ist immer ein Meilenstein innerhalb des BGM-Prozesses. Die Ergebnisse sollten spätestens 4 Wochen nach Ablauf des Befragungszeitraums dem Arbeitskreis Gesundheit vorliegen. Die Praxis zeigt, dass eine Präsentation sinnvoll ist, da an Ort und Stelle Fragen geklärt und interessante Diskussionen angeregt werden. Der angrenzende Transfer hin zur Entwickl...mehr

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Organisation, Auswertung un... / 2.3.1 Auswahl Inhalte und Kategorien

Bei der Sammlung von Informationen zum Thema "Mitarbeiterbefragungen im BGM" lassen sich in der Literatur verschiedene Wirkungsmodelle finden. Die Auswahl eines geeigneten Modells für die eigene Befragung sollte sich immer an der Zielsetzung der Befragung orientieren: Was soll gemessen werden? Welche Ergebnisse sind gewünscht? Das Zusammenspiel von Umwelt und Person ist sehr ko...mehr

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Organisation, Auswertung un... / 2.2 Ablauf der Befragung

Besteht im Unternehmen noch keine Erfahrung mit der Umsetzung von Mitarbeiterbefragungen, macht es Sinn, sich zunächst allgemeine Informationen einzuholen. Internetrecherchen auf den Seiten der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Berufsgenossens...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Organisation, Auswertung un... / 2.5 Organisation von Verteilung und Rücklauf

Ist der Fragebogen freigegeben und sind die Beschäftigten informiert, erfolgt die Verteilung. Dafür sollte die notwendige Anzahl an Fragebögen gedruckt bzw. der entsprechende Onlinezugang hergestellt werden. Wird das Projekt durch einen externen Dienstleister (Krankenkasse oder BGM-Berater) unterstützt, kann dieser Schritt auch übertragen werden. Stehen die Mitarbeiter einer...mehr

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Organisation, Auswertung un... / 3 Ausblick

Die hier beschriebene Vorgehensweise hinsichtlich Organisation, Auswertung und Interpretation einer Mitarbeiterbefragung bietet Organisationen die große Chance, einen gezielten Überblick zum Thema Arbeit und Gesundheit zu erhalten. Durch das konkrete Aufzeigen von Gesundheitsrisiken und spezifischen Entwicklungspotenzialen trägt dieses Analyseinstrument zu einem modernen bet...mehr

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Organisation, Auswertung un... / 2.7 Interpretation und Handlungsempfehlungen

Durch die deskriptive Grundauswertung werden erste Auffälligkeiten analysiert und anhand von Ampelsystemen, Indexwerten o. Ä. eine Bewertung des Gesundheitsrisikos vorgenommen. Auf dieser Basis können verschiedene spezifische Fragestellungen aufgestellt sowie Zusammenhänge und Unterschiede vermutet werden. Diese gilt es statistisch zu überprüfen. Erst aus diesen Ergebnissen ...mehr

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BGM und Demografiemanagement

Zusammenfassung Überblick Deutschland ist, wie kein anderes Land in Europa, von den Auswirkungen des demografischen Wandels betroffen, da die Geburtenrate sinkt und die Bevölkerung immer älter wird. Dies hat bereits Folgen für die Unternehmen, da sich die Suche nach Ersatzkräften für ausscheidende Mitarbeiter schwieriger gestaltet und ältere Beschäftigte gleichzeitig ein höhe...mehr

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BGM und Demografiemanagement / 4 Strategische Handlungsoptionen

Unternehmen verfolgen strategische Ziele, die als absolutes Ziel "die Schaffung einer einzigartigen und werthaltigen Marktposition durch eine bestimmte Kombination von Angeboten"[1] verfolgen. Bei diesem Herausbilden und Halten einer Wettbewerbsfähigkeit spielt die Ressource Mensch je Unternehmen und Branche eine größere oder kleinere Rolle. "Was tun mit den Alten?" In den vor...mehr

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Gefährdungsbeurteilung psyc... / 4.1 Definition der Strategie

Selbst die reine Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen benötigt eine Planung der Vorgehensweise. Neben der Ermittlung der Belastungen und Beurteilung der evtl. vorhandenen Fehlbelastungen müssen bereits zu Beginn auch mögliche Maßnahmen und die Wirksamkeitskontrolle eingeplant werden. Stellen Sie daher ausreichend Zeit und Kapazität zur Verfügung. Während vorab eher die F...mehr

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BGM und Demografiemanagement / Zusammenfassung

Überblick Deutschland ist, wie kein anderes Land in Europa, von den Auswirkungen des demografischen Wandels betroffen, da die Geburtenrate sinkt und die Bevölkerung immer älter wird. Dies hat bereits Folgen für die Unternehmen, da sich die Suche nach Ersatzkräften für ausscheidende Mitarbeiter schwieriger gestaltet und ältere Beschäftigte gleichzeitig ein höheres Gesundheits...mehr

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BGM und Demografiemanagement / 2.4 Gesundheit/Arbeitsfähigkeit

Eine alternde Belegschaft birgt auch ein zunehmendes Gesundheitsrisiko. Zwar nehmen bei älteren Beschäftigten Fähigkeiten, wie Geübtheit, Arbeits- und Berufserfahrung, Umgang mit Menschen oder Qualitätsbewusstsein, zu, jedoch steigen mit zunehmendem Alter auch die Krankenstände und die Arbeitsfähigkeit sinkt. Demnach spielen folgende Themen im Rahmen eines Demografiemanageme...mehr

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BGM und Demografiemanagement / 2 Betriebliche Handlungsfelder zur Bewältigung des demografischen Wandels

Wie zuvor bereits kurz dargestellt, kann unter dem demografischen Wandel die Veränderung der Zusammensetzung der Bevölkerungsstruktur verstanden werden. Hierbei geht es um die Altersstruktur der Gesellschaft, die durch die Faktoren Geburtenrate, Lebenserwartung und den Wanderungssaldo beeinflusst wird.[1] Bezogen auf Deutschland lassen sich primär 3 Fakten in Bezug auf den d...mehr

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BGM und Demografiemanagement / 2.2 Arbeitsgestaltung/-bedingungen

Gemäß Arbeitsschutzgesetz ist der Arbeitgeber zu einer menschengerechten Gestaltung der Arbeit verpflichtet und dazu, Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu treffen, die die Sicherheit und Gesundheit des Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen (§§ 2 und 3 ArbSchG). Mit zunehmenden Alter verändern sich Fähigkeiten, wie z. B. die der Sinnesorgane oder die Leistungsfähigkeit, aber ...mehr

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BGM und Demografiemanagement / 2.1 Kultur/Führung/Personalpolitik

Der von der Geschäftsführung gelebte und ggf. auch vorgegebene Führungsstil prägt das Unternehmen und damit die Unternehmenskultur. Demnach werden Führungskräfte aller Ebenen zwangsläufig einen Führungsstil zeigen, den die nächsthöhere Ebene vorlebt oder sehen möchte. Jeder Vorgesetzte trägt ein Menschenbild in sich, was letztlich auch seine Sichtweise zu Beschäftigten und d...mehr

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BGM und Demografiemanagement / 2.3 Qualifikation/Wissen/Innovation

Durch den verstärkten Austritt der Babyboomer-Generation in den nächsten beiden Jahrzehnten wird auch implizites Wissen das Unternehmen verlassen. Dieses, nicht in z. B. Verfahrensanweisungen niedergeschriebene, sondern auf Erfahrungen beruhende und durch oftmaliges Durchführen von Tätigkeiten erworbene Wissen, eignen sich Mitarbeiter im Laufe ihres Berufslebens an. Dieses W...mehr

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Gefährdungsbeurteilung psyc... / 4.2 Prüfung bekannter Fehlbelastungen

Kennzahlen, vor allem ökonomische, gehören elementar zu jedem Unternehmen.[1] Viele Unternehmen führen eine Unfall- und Fehlzeitenstatistik, ggf. liegen auch Zahlen zum betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM), Arbeitsschutz und Informationen aus der betriebsärztlichen Betreuung – soweit diese genannt werden dürfen – vor. Darüber hinaus gibt es auch den sog. Flurfunk, d....mehr

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BGM und Demografiemanagement / 1 Demografie und demografischer Wandel

Der Begriff Demografie leitet sich aus dem Griechischen her und bedeutet die Beschreibung der Bevölkerung. Eine offizielle Definition findet sich im Online-Handbuch des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung: Wichtig Definition Demografie "Die Demografie, auch Bevölkerungswissenschaft, vereinigt Elemente von Soziologie, Geographie, Medizin und Ökonomie. Sie beinhalte...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
BGM und Demografiemanagement / 3 Demografieanalysen

Die Kenntnis des Status quo der zuvor genannten Themenbereiche ist Grundvoraussetzung für eine Beurteilung der Demografiefestigkeit eines Unternehmens. Durch Analysen lassen sich Risiken aufzeigen und Schwerpunkte für Maßnahmen definieren. Zu den wesentlichen Analysen gehören: Altersstrukturanalyse (siehe Abb. 3 und 4): Verteilung der Beschäftigten nach Altersgruppen Durchschni...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Gefährdungsbeurteilung psyc... / 3.3 Vor- und Nachteile der Methoden und Praxisrelevanz

Die klassische Gefährdungsbeurteilung nicht-psychischer Belastungen erfolgt i. d. R. auf Basis einer objektiven Belastungsbeurteilung unter Einsatz von Checklisten und Bewertungsinstrumenten, wie z. B. der Leitmerkmalmethode für das Heben und Tragen von Gegenständen, von Messinstrumenten bei den Arbeitsumgebungsbedingungen, z. B. Lärmmessung, sowie die Beurteilung anhand von...mehr

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Barrierenmanagement: Den We... / 1 Einführung

Anhand von Zahlen kann verdeutlicht werden, wie erfolglos u. a. viele Veränderungsprozesse in Unternehmen verlaufen:"Untersuchungen abgebrochener Veränderungsprozesse zeigen, dass der überwiegende Teil (80 %) bis zum Frühstadium der Implementierung ein vorzeitiges Ende findet, 30 % der Veränderungsprozesse werden bereits im Planungsstadium, d. h. während der Konzeptionsphase...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Barrierenmanagement: Den We... / 3 Analyse der Barrieren (ex ante und ex post)

Barrieren sind "[…] institutionelle Rahmenbedingungen einer Organisation, die eine Veränderung im Kontext der Organisation be- oder verhindern".[1] Unterschieden werden demnach u. a. externe und interne Barrieren. Wichtig Barrieren Externe Barrieren liegen im Umfeld begründet, z. B. der Partner oder die Kollegen, die einen von etwas abhalten. Interne Barrieren wiederum liegen i...mehr

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Betriebliches Gesundheitsma... / 1 Was ist eigentlich Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)?

BGM ist das "systematische und nachhaltige Bemühen um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen und um die gesundheitsförderliche Befähigung der Beschäftigten".[1] Ziel des BGM ist es, gesundheitsgerechte Rahmenbedingungen an den Arbeitsplätzen zu schaffen und die Mitarbeiter dazu anzuregen, sich gesundheitsgerecht zu verhalten. BGM will also Arbeit ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Gesundheitsma... / 2 Einzelmaßnahmen des BGM

Unter das BGM können u. a. folgende Maßnahmen fallen: 2.1 Alternde Gesellschaft 2.1.1 Maßnahmen Die Gesellschaft altert und damit auch die Arbeitnehmerschaft. Unternehmen müssen darauf reagieren. Hier können z. B. in regelmäßigen Abständen Arbeitsplatzbegehungen stattfinden sowie gesundheitsfördernde Maßnahmen durchgeführt werden, wie etwa die Zurverfügungstellung eines neuen B...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Gesundheitsma... / 1.5 Betriebsverfassungsrechtliche Aspekte des BGM

1.5.1 Grundsätzliches Die Mitbestimmung des Betriebsrats bei gesundheitsfördernden Maßnahmen ergibt sich vor allem aus § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG. Hinzu kommen die Grundsätze, die aus der Rechtsprechung des BAG folgen: In seiner Entscheidung vom 18.3.2014 (Az. 1 ABR 73/12) führt das BAG aus, dass die aus § 3 Abs. 2 ArbSchG folgende Pflicht des Arbeitgebers, für eine geeignete A...mehr

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Betriebliches Gesundheitsma... / 1.1 Umfang des BGM

Im BGM laufen alle gesundheitsbezogenen Aktivitäten zusammen, also Maßnahmen zum Arbeitsschutz, zum betrieblichen Eingliederungsmanagement sowie zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Das BGM kann in folgende Bereiche aufgegliedert werden: Personalpflege (z. B. Betriebskantine, Angebote gemeinsamer körperlicher Bewegung), Personal- und Organisationsentwicklung (z. B. Einführung v...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Gesundheitsma... / 1.3 Ziele des BGM

Die Wirkungen sinnvoller Maßnahmen des BGM sind mittlerweile nachgewiesen, vor allem durch einen sinkenden Krankenstand und zufriedenere Mitarbeiter. Der letzte Aspekt ist unter dem Stichwort "Fachkräftemangel" nicht zu unterschätzen: Ein Unternehmen kann in Zeiten großer Nachfrage nach Personal Wettbewerbsvorteile durch solche Maßnahmen erzielen. Durch eine aktive und nachha...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Gesundheitsma... / 1.5.3 Den Betriebsrat ins Boot holen?

Ein erfolgreiches BGM ist nur denkbar, wenn alle Betriebsparteien an einem Strang ziehen. Insofern ist der Betriebsrat mit seiner Nähe zur Arbeitnehmerschaft nicht nur derjenige, der früh erkennt, wenn es Probleme gibt, sondern auch derjenige, der für ein BGM, das er selbst mitgetragen hat, auch werben kann und wird. Insofern sollte das BGM kein Anlass zu Konfrontation, sond...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Gesundheitsma... / 1.2 Abgrenzung zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF)

Die Begriffe BGM und BGF können nicht gleichgesetzt werden. Zwischen beiden bestehen große Unterschiede. Die BGF ist ein wichtiger Bestandteil des BGM, konzentriert sich allerdings eher auf Einzelmaßnahmen u. a. in den Bereichen Psyche, Physis oder Ernährung. Das BGM als solches geht darüber jedoch weit hinaus.mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Gesundheitsmanagement und betriebliche Mitbestimmung

Zusammenfassung Überblick Betriebliche Mitbestimmung im Arbeitsschutz – überwiegend nach § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG – kann umso ausgeprägter sein, je weniger der Arbeitgeber aus dem Gesetz zu konkreten Maßnahmen gezwungen ist. Gerade das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), das aus modernen Unternehmen nicht mehr wegzudenken ist, bietet eine Vielzahl von Ansätzen, die sich...mehr

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Betriebliches Gesundheitsma... / 1.5.2 Mitwirkung und Mitbestimmung

Grundsätzlich sollen Arbeitgeber und Betriebsrat vertrauensvoll zusammenarbeiten (§ 2 Abs. 1 BetrVG). Die Beteiligung des Betriebsrats an unternehmerischen Entscheidungen ist im Rahmen der Mitwirkung und der Mitbestimmung möglich. Die Mitwirkung ist das schwächer ausgestaltete Recht: Der Betriebsrat ist hier lediglich zu informieren oder anzuhören. Ob sich der Arbeitgeber sei...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Gesundheitsma... / 2.4.2 Mitbestimmung

Das Angebot von Schutzimpfungen ist allenfalls einer freiwilligen Betriebsvereinbarung zugänglich.mehr

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Betriebliches Gesundheitsma... / 2.1 Alternde Gesellschaft

2.1.1 Maßnahmen Die Gesellschaft altert und damit auch die Arbeitnehmerschaft. Unternehmen müssen darauf reagieren. Hier können z. B. in regelmäßigen Abständen Arbeitsplatzbegehungen stattfinden sowie gesundheitsfördernde Maßnahmen durchgeführt werden, wie etwa die Zurverfügungstellung eines neuen Bürostuhls oder einer Hebehilfe. Daneben ist bei Älteren auf die Erhaltung der ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Gesundheitsma... / 1.5.1 Grundsätzliches

Die Mitbestimmung des Betriebsrats bei gesundheitsfördernden Maßnahmen ergibt sich vor allem aus § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG. Hinzu kommen die Grundsätze, die aus der Rechtsprechung des BAG folgen: In seiner Entscheidung vom 18.3.2014 (Az. 1 ABR 73/12) führt das BAG aus, dass die aus § 3 Abs. 2 ArbSchG folgende Pflicht des Arbeitgebers, für eine geeignete Arbeitsschutzorganisat...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Gesundheitsma... / Zusammenfassung

Überblick Betriebliche Mitbestimmung im Arbeitsschutz – überwiegend nach § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG – kann umso ausgeprägter sein, je weniger der Arbeitgeber aus dem Gesetz zu konkreten Maßnahmen gezwungen ist. Gerade das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), das aus modernen Unternehmen nicht mehr wegzudenken ist, bietet eine Vielzahl von Ansätzen, die sich einer gesetzli...mehr

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Betriebliches Gesundheitsma... / 1.4 Steuerliche Förderung

§ 3 Nr. 34 EStG fördert Maßnahmen der Gesundheitsprävention und bringt so Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Bis zu einem Freibetrag von 500 EUR/Jahr je Arbeitnehmer sind Leistungen des Arbeitgebers zur betrieblichen Gesundheitsförderung zusätzlich zum Lohn steuerfrei. Hierunter fallen alle Leistungen, die im "Präventionsleitfaden der Spitzenverbände der Krankenkasse...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Gesundheitsma... / 2.1.1 Maßnahmen

Die Gesellschaft altert und damit auch die Arbeitnehmerschaft. Unternehmen müssen darauf reagieren. Hier können z. B. in regelmäßigen Abständen Arbeitsplatzbegehungen stattfinden sowie gesundheitsfördernde Maßnahmen durchgeführt werden, wie etwa die Zurverfügungstellung eines neuen Bürostuhls oder einer Hebehilfe. Daneben ist bei Älteren auf die Erhaltung der Gesundheit beso...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Gesundheitsma... / 2.2.2 Mitbestimmung

Fragen der Ergonomie, des Raumklimas und der Beleuchtung wie auch der Ausstattung von Bildschirmarbeitsplätzen sind detailliert geregelt, der Spielraum für eine zwingende Mitbestimmung ist dadurch geringer. Allerdings werden es oft erst die Mitglieder des Betriebsrats sein, die durch eigenes Erleben oder Berichte der Mitarbeiterschaft auf Mängel aufmerksam machen können. Die...mehr