Fachbeiträge & Kommentare zu Ergonomie

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Das System von Arbeitsschut... / 2.2 Anforderungen an die Gestaltung/Ergonomie

Das ArbSchG und die Folgeregelungen orientieren sich am Leitbild der menschengerechten Arbeit und Arbeitsplatzgestaltung, die mithelfen sollen, Unfälle zu verhüten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verringern oder abzuwenden. Insbesondere bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen sowie bei der Auswahl der Arbeits- und Fertigungsverfahren soll auf eine Verminderung ihrer...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Die Arbeitsstättenverordnung / 3.2 Gefährdungsbeurteilung

Mit der Novellierung der ArbStättV per 19.7.2010 haben vor gut einem Jahrzehnt Pflichten in die ArbStättV Einzug gehalten, die im Arbeitsschutzgesetz und in vielen Arbeitsschutzverordnungen schon sehr viel früher zum rechtlichen Mindeststandard gehörten. Die wichtigste ist die Gefährdungsbeurteilung, die im ArbSchG (§ 5) noch unter dem Begriff "Beurteilung der Arbeitsbedingu...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Raumakustik / Zusammenfassung

Begriff Die Raumakustik ist ein Gebiet der Akustik, das sich mit der Auswirkung der baulichen Gegebenheiten eines Raumes auf die in ihm stattfindenden Schallereignisse beschäftigt. Ziel der Raumakustik ist es, einen Raum optimal auf seinen Bestimmungszweck abzustimmen. So benötigen Räume, in denen vor allem Sprache übertragen werden soll, z. B. Vortragsräume oder Klassenzimm...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Erste Hilfe / 3.4.2.5 Spezialfall Hängetrauma

Bei längerem freien Hängen in einem Gurt besteht die Gefahr des akuten Herztodes, hervorgerufen durch das sog. Hängetrauma. Die Art des Hängegurts spielt dafür keine Rolle. Aufrechtes Hängen ohne Möglichkeit zur Betätigung der Muskelpumpe bewirkt ein "Versacken" einer größeren Blutmenge in den Beinen. Daraus resultiert ein geringerer Blutrückfluss zum Herzen bzw. ein ausgepr...mehr

Lexikonbeitrag aus Haufe Personal Office Platin
Telearbeitsplatz / 1.1 Telearbeit

Man spricht von Telearbeitsplatz, wenn ein Unternehmen den Büroarbeitsplatz ganz oder teilweise in das Haus oder die Wohnung eines Mitarbeiters verlagert, diesen über Telekommunikationsmittel anbindet und der Bildschirmarbeitsplatz vom Unternehmen eingerichtet und installiert ist und die Bedingungen in einer Vereinbarung geregelt sind. Wenn die Arbeit nur an einem Telearbeitspla...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Organisation, Auswertung un... / 1 Mitarbeiterbefragungen im BGM

Die anonyme Mitarbeiterbefragung ist ein klassisches Analyseinstrument im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Neben der Fehlzeitenstatistik, der Arbeitsplatz- und Tätigkeitsanalyse sowie weiteren Methoden zur Sammlung von Informationen, nimmt die Mitarbeiterbefragung eine besondere Stellung ein. Die anonyme Mitarbeiterbefragung ist eines der bedeutendsten A...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Organisation, Auswertung un... / 2.3.1 Auswahl Inhalte und Kategorien

Bei der Sammlung von Informationen zum Thema "Mitarbeiterbefragungen im BGM" lassen sich in der Literatur verschiedene Wirkungsmodelle finden. Die Auswahl eines geeigneten Modells für die eigene Befragung sollte sich immer an der Zielsetzung der Befragung orientieren: Was soll gemessen werden? Welche Ergebnisse sind gewünscht? Das Zusammenspiel von Umwelt und Person ist sehr ko...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Organisation, Auswertung un... / 2.7 Interpretation und Handlungsempfehlungen

Durch die deskriptive Grundauswertung werden erste Auffälligkeiten analysiert und anhand von Ampelsystemen, Indexwerten o. Ä. eine Bewertung des Gesundheitsrisikos vorgenommen. Auf dieser Basis können verschiedene spezifische Fragestellungen aufgestellt sowie Zusammenhänge und Unterschiede vermutet werden. Diese gilt es statistisch zu überprüfen. Erst aus diesen Ergebnissen ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Gefährdungsbeurteilung psyc... / 4.3 Auswahl der Verfahren für die Analyse

Auf Basis der ersten Prüfung (bekannte Fehlbelastungen/Auffälligkeiten) kann die Auswahl für die eigentliche Prüfung der psychischen Belastungen erfolgen. Je nach Ergebnis des Strategie-Workshops (Entscheid Analyse Beanspruchungen) wird auch die Auswahl der Instrumente erfolgen. Liegen keine besonderen Auffälligkeiten, sprich keine ausgeprägten Hinweise auf psychische Fehlbe...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Gesundheitsma... / 2.2 Ergonomie

Die Ergonomie ist die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Verbesserung der Arbeitsbedingungen anhand der menschlichen Bedürfnisse beschäftigt und damit in erster Linie mit dem Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer. 2.2.1 Maßnahmen Arbeitsmittel und Arbeitsprozesse sollen verschiedene Kriterien erfüllen, in erster Linie sollten sie keine gesundheitsschädigende Wirkung ha...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Gesundheitsma... / 2.2.2 Mitbestimmung

Fragen der Ergonomie, des Raumklimas und der Beleuchtung wie auch der Ausstattung von Bildschirmarbeitsplätzen sind detailliert geregelt, der Spielraum für eine zwingende Mitbestimmung ist dadurch geringer. Allerdings werden es oft erst die Mitglieder des Betriebsrats sein, die durch eigenes Erleben oder Berichte der Mitarbeiterschaft auf Mängel aufmerksam machen können. Die...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Betriebliches Gesundheitsma... / 2.2.1 Maßnahmen

Arbeitsmittel und Arbeitsprozesse sollen verschiedene Kriterien erfüllen, in erster Linie sollten sie keine gesundheitsschädigende Wirkung haben. Sämtliche Arbeitsprozesse stehen hierbei im Fokus. Das Hauptaugenmerk liegt auf Arbeitsmitteln, die eine gesunde Körperhaltung unterstützen. Gemeint ist aber auch das Design von Werkzeugen, Möbelstücken und technischen Gegenständen...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Arbeiten in Küchenbetrieben / 2.8 Arbeitsmittel

Grundanforderungen an Sicherheit und Ergonomie von Arbeitsmitteln sind u. a.: ergonomisch günstige Tischhöhen zwischen 85 und 110 cm (10–15 cm unter Ellenbogenhöhe), höhenverstellbare Tische (sinnvoll, aber in der Praxis sehr selten), Schneidbretterhöhungen zur Anpassung der Arbeitshöhe auf unterschiedlich große Beschäftigte, Regale, Tische oder Körbe für Gläser, Tassen oder Be...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Fleischer (Professiogramm) / Zusammenfassung

Überblick Der Fleischerberuf mit einer 3-jährigen Ausbildung umfasst prinzipiell sowohl das Schlachten als auch das Zerlegen der Tiere sowie die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch und Fleischerzeugnissen. Er hat in den vergangenen Jahren durch Einführung moderner Technologien eine starke Wandlung erfahren. Das Schlachten erfolgt fast ausschließlich durch die Schlachthöfe...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Alter(n)sgerechte Arbeitsge... / 3.1 Arbeitsplatz

Hier müssen die Regeln der Ergonomie unter Berücksichtigung der individuellen Leistungsfähigkeit angewandt werden.mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Alter(n)sgerechte Arbeitsge... / 3.3 Arbeitsumgebung

Mit zunehmendem Alter lässt die Elastizität der Augenlinse nach. Etwa ab dem 40. Lebensjahr beginnt die sogenannte Alterssichtigkeit (Presbyopie). Die Sehfähigkeit eines 60-Jährigen beträgt gegenüber einem 20-Jährigen nur noch 75 %. Für die gleiche Sehleistung brauchen ältere Menschen mehr Licht als jüngere (Abb. 11). Die Unterschiede reduzieren sich aber bei steigendem Bele...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Lüftungsmaßnahmen zum Schut... / 1 Lüftung unter ergonomischen Gesichtspunkten

Die Leistungsfähigkeit bzw. Leistungsbereitschaft wird zu großen Teilen durch den Arbeitsplatz bzw. das Arbeitsumfeld bestimmt. Dabei spielt die Ergonomie eine wichtige Rolle. Die umgebende Raumluft kann – auch unabhängig von Arbeitsplatzgrenzwerten für Gefahrstoffe – eine Belastung für die Arbeitnehmer darstellen. Eine Belastung der Luft ist durch Feuchte, Wärme oder bestimm...mehr

Lexikonbeitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Arbeitsschutzcontrolling / 1 Regelmäßige Überprüfung gefordert

§ 3 Arbeitsschutzgesetz fordert, dass der Arbeitgeber die als erforderlich erachteten und umgesetzten Maßnahmen des Arbeitsschutzes "auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und erforderlichenfalls sich ändernden Gegebenheiten anzupassen" hat. D. h., der Arbeitgeber benötigt Instrumente zur Festlegung von Wirksamkeitskriterien, zur Ermittlung der Wirksamkeit sowie zum Nachsteuern ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Die Verordnung über Arbeits... / 3.6.1 Allgemeine Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze (Anhang 6.1)

In Anhang 6.1 werden die Anforderungen zusammengefasst, die generell für alle Bildschirmarbeitsplätze gelten. Mit der ArbStättV-Reform 2016 ist in Anhang 6.1 Abs. 1 S. 1 die Generalklausel eingefügt worden, dass Bildschirmarbeitsplätze so einzurichten und zu betreiben sind, dass die Sicherheit und der Schutz der Gesundheit der Beschäftigten gewährleistet sind. Eine neue Rech...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Die Verordnung über Arbeits... / 2.3 Gefährdungsbeurteilung (§ 3)

Mit der 5. Änderung der ArbStättV vom 19.7.2010 hat der Verordnungsgeber eine Vorschrift zur Gefährdungsbeurteilung als § 3 neu in die ArbStättV eingefügt. Der ehemalige § 3 wurde leicht verändert zu § 3a. Das zentrale Motiv für die Regelung von Fragen der Gefährdungsbeurteilung in der ArbStättV war das Bemühen um Vereinheitlichung der verschiedenen Arbeitsschutzverordnungen...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Haltungsanalyse im BGM / 6 Schulung von Multiplikatoren

Je nach Unternehmensstruktur und Tätigkeit kann es sinnvoll sein, einen oder auch mehrere Beschäftigte als Multiplikatoren ausbilden zu lassen. Multiplikatoren sind speziell geschulte Beschäftigte, die z. B. als Vertreter eines BGM gemeinsam mit den Mitarbeitern eine individuelle Lösung zur Verbesserung des Gesundheitsverhaltens und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz suchen. I...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Haltungsanalyse im BGM / 5.2 Spezielles Screening-Verfahren

OWAS-Methode Zur vertiefenden Beurteilung von Körperhaltungen stehen mehrere Verfahren zur Verfügung, die eine Bewertung entsprechender Belastungsmuster erlauben. Ein in der Prävention von MSE oft angewendetes arbeitswissenschaftliches Verfahren zur Bewertung von Körperhaltungen ist die OWAS-Methode. Mit ihr können die während einer Tätigkeit auftretenden Körperhaltungen erfa...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Haltungsanalyse im BGM / 5.3 Experten Screening-Verfahren

CUELA-Messverfahren Ein in der Stufe der Experten-Screenings anzuwendendes Verfahren der vertiefenden Beurteilung von Körperhaltungen ist das sog. CUELA Messsystem, welches von arbeitswissenschaftlichen Experten angewendet wird. Das CUELA Messsystem (Computer-unterstützte Erfassung und Langzeit-Analyse von Belastungen des Muskel-Skelett-Systems) wurde vom Institut für Arbeits...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Fachkraft für Kreislauf- un... / Zusammenfassung

Überblick Die Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft hat nicht nur die Aufgabe, Abfälle zu sammeln und zu entsorgen, sondern trägt in zunehmendem Maße dazu bei, diese gänzlich zu vermeiden bzw. zu verwerten; d. h., Abfälle nach Möglichkeit zu recyceln und dem Produktions- bzw. Produktbereich als Sekundärrohstoffe wieder zuzuführen und damit den Kreislauf zu schließen....mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Hausmeister (Professiogramm) / Zusammenfassung

Überblick Hausmeister betreuen private und öffentliche Gebäude, in denen sich Wohnungen, Geschäfte, Behörden, Schulen, Krankenhäuser und Unternehmen verschiedenster Art befinden. Mit ihren handwerklichen Fähigkeiten übernehmen sie kleinere Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten an haustechnischen Anlagen, sorgen für Ordnung und Sauberkeit in den Gebäuden sowie im dazugehörige...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
BGM im Rahmen der ISO 45001 / 4 BGM in die DIN ISO 45001 integrieren

Obwohl die DIN SPEC 91020 bereits seit 2012 auf dem Markt ist, hat sie sich nie richtig durchgesetzt. Zum einen ist der Anspruch sehr hoch, weshalb sich Unternehmen nicht trauen, in diese Tiefe des BGM einzusteigen, zum anderen wurde der Nutzen einer Zertifizierung nicht gesehen. Dies hat sich in der jüngsten Vergangenheit verändert, da die DIN SPEC 91020 als idealer Leitfad...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Akteure im betrieblichen Ge... / 2.3.3 Organisationen ohne primär wirtschaftliche Interessen

Verbände, Netzwerke, Organisationen, Hochschulen und Therapieeinrichtungen verfolgen primär kein wirtschaftliches Interesse. Wie in anderen Branchen und Themengebieten auch, entstehen um eine zentrale Thematik, in diesem Fall das BGM, Interessengruppen und Netzwerke zum Informationsaustausch und Forcieren des Themas. Seit 2011 gibt es den Bundesverband Betriebliches Gesundhei...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Akteure im betrieblichen Ge... / 2.3.1 Gesetzliche und staatliche Akteure

Naheliegend ist die Zusammenarbeit mit den Krankenkassen und BGs/Unfallkassen, da diese grundsätzlich mit den Unternehmen in Kontakt stehen. Die Verbindung zu den gesetzlichen Kassen ergibt sich einerseits aufgrund des Versicherungsverhältnisses und der damit verbundenen Lohnabrechnung der Mitarbeiter, andererseits haben die Krankenkassen gemäß §§ 20 ff. einen Präventionsauf...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Barrierefreie Gestaltungslö... / Zusammenfassung

Überblick Barrierefreiheit in Verbindung mit der Nutzung von Schienenfahrzeugen im Fern- und Nahverkehr bedeutet, dass diese von allen mobilitätseingeschränkten Personen, d. h., von Menschen mit körperlichen, sensorischen oder mentalen Behinderungen, aber auch von Älteren und Familien mit Kinderwagen genutzt werden können. Das setzt voraus, dass sie die Einstiegstür des gewü...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Outsourcing im HR-Bereich / 4.2.6 Betriebsärztlicher Dienst

Grundlage für den Betriebsärztlichen Dienst ist das Gesetz über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Arbeitssicherheitsgesetz – ASiG). Danach hat der Arbeitgeber Betriebsärzte zu bestellen und ihnen die in § 3 ASiG aufgezählten Aufgaben zu übertragen, wenn dies im Hinblick auf § 2 ASiG erforderlich ist. Die Betriebsmedizin (= Arbei...mehr

Beitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
§ 2 Kollektivarbeitsrecht / (5) Zeitpunkt der Gefährdungsbeurteilung

Rz. 610 Als präventive Maßnahme soll die Gefährdungsbeurteilung zu einem möglichst frühen Zeitpunkt erfolgen.[1470] Der Arbeitgeber hat vor der Verwendung von Arbeitsmitteln die auftretenden Gefährdungen zu beurteilen (Gefährdungsbeurteilung)[1471] und daraus notwendige und geeignete Schutzmaßnahmen abzuleiten. Das Vorhandensein einer CE-Kennzeichnung am Arbeitsmittel entbind...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
BGM in Großunternehmen/Konz... / 4 BGM – Best-Practice in einem ausgezeichneten Konzern

Im Folgenden wird ein Programm der Firma Pilkington, einem der größten Hersteller von Glasprodukten für die Bau- und Fahrzeugbranche vorgestellt. Der Konzern beschäftigt weltweit 27.000 Mitarbeiter, davon rund 2.500 an mehreren Standorten in Deutschland und ca. 540 am Produktionsstandort Weiherhammer in der Oberpfalz. Pilkington wurde für das Projekt "Ganzheitliche Lösungen ...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Welche Vorteile bringt die ... / 1.3 Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche und zielgerichtete Arbeit

Folgende Rahmenbedingungen haben sich in der Praxis als erfolgreich erwiesen: je nach Firmengröße 6-10 Mitglieder aus den verschiedensten Bereichen; die Sitzungsdauer sollte min. 1,5 bis max. ca. 2,5 Stunden betragen; die Sitzung soll während der Arbeitszeit durchgeführt werden; das Treffen sollte regelmäßig in einem vernünftigen Rhythmus stattfinden, der je nach aktuellem Thema...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 1 Ergonomie

Wenn im betrieblichen Umfeld von Ergonomie gesprochen wird, wird darunter häufig nur pauschal die Gestaltung des Arbeitsplatzes verstanden. Ist die Tischhöhe richtig eingestellt? Steht der Bildschirm richtig? Zwingt der Arbeitsplatz einen Mitarbeiter zu ungünstigen Körperhaltungen? Ohne Zweifel gehört die Beantwortung dieser Fragen zum Aufgabenfeld der Ergonomie, allerdings v...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit

Zusammenfassung Überblick Nach wie vor werden die meisten Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland durch Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) verursacht. Dabei entstehen MSE nicht nur durch körperliche Belastungen, wie beispielsweise schweres Heben und Tragen oder Arbeiten in Zwangshaltungen. Betroffen sind vielmehr Beschäftigte aus ganz unterschiedlichen Branchen. Denn auch beweg...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 3 Ergonomie-Analyse

Als Grundlage der ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen dienen einerseits die arbeitswissenschaftlichen Erkenntnisse mit den daraus resultierenden Gestaltungsempfehlungen und andererseits die Analyse der vorherrschenden ergonomischen Bedingungen. Den Ausgangspunkt einer solchen Analyse bildet in der überwiegenden Zahl der Fälle die Gefährdungsbeurteilung. Diese gehört ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 3.4 Ablaufplan

Der Ablaufplan in Abb. 2 zeigt zusammenfassend das 3-stufige Vorgehen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung bei Belastungen des Muskel-Skelett-Systems. Abb. 2: Gefährdungsbeurteilung bei Belastungen des Muskel-Skelett-Systems[1]mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 3.3 Stufe 3 – Unterstützung durch externe Spezialisten

Die in dieser Stufe anzuwendenden Verfahren der vertiefenden Gefährdungsbeurteilung sind gemeinhin so komplex, dass eine Zusammenarbeit mit arbeitswissenschaftlichen Experten, Arbeitsgestaltern, Konstrukteuren und dergleichen absolut notwendig ist. Gemeinhin können folgende Punkte eine Gefährdungsbeurteilung nach Stufe 3 erforderlich machen: Bei der Durchführung der Gefährdun...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 3.2 Stufe 2 – Vertiefende Gefährdungsbeurteilung

In den Fällen einer vertiefenden Gefährdungsbeurteilung stehen mehrere Verfahren zur Verfügung, die eine Bewertung entsprechender Risikofaktoren erlauben. In Deutschland sind in dieser Kategorie die von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) entwickelten Leitmerkmalmethoden sehr verbreitet. Sie ermöglichen eine einfache, schnelle und praxisorientierte ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 3.1 Stufe 1 – Orientierende Gefährdungsbeurteilung

Die erste Stufe bilden sog. Grob-Screening-Verfahren, mit deren Hilfe eine orientierende Erfassung und Bewertung körperlicher Belastungsfaktoren möglich ist. Das in Deutschland am häufigsten verwendete Verfahren der ersten Ebene ist die im Zusammenhang mit der arbeitsmedizinischen Vorsorge nach dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 46 empfohlene Checkliste DGUV-I 250-45...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 4 Maßnahmen der Prävention

Wurden im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nun erhöhte oder zu hohe Belastungen ermittelt, sollten geeignete Maßnahmen zur Prävention ergriffen werden. Dessen ungeachtet kann bereits bei der Planung neuer Arbeitsplätze oder auch bei wesentlichen Änderungen an bestehenden Arbeitsplätzen eine vorausschauende Beurteilung der ergonomischen Verhältnisse erfolgen, sodass ggf. not...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 2.2 Belastungs- und Beanspruchungskonzept

"Das richtige Maß an Belastung hält den Rücken gesund." So lautet die Kernbotschaft der Präventionskampagne zur Reduzierung von MSE der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Auf diese Weise kann sowohl beruflichen Überlastungen als auch Unterforderungen, z. B. durch Bewegungsmangel, begegnet werden.[1] Hinter dieser Kernbotschaft steht ein aus der Arbeitswissensch...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / Zusammenfassung

Überblick Nach wie vor werden die meisten Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland durch Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) verursacht. Dabei entstehen MSE nicht nur durch körperliche Belastungen, wie beispielsweise schweres Heben und Tragen oder Arbeiten in Zwangshaltungen. Betroffen sind vielmehr Beschäftigte aus ganz unterschiedlichen Branchen. Denn auch bewegungsarme Tätigk...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 2.1 Aufbau und Funktion der Wirbelsäule

Die Wirbelsäule stellt zum einen die zentrale vertikale Stabilisierungsachse des menschlichen Körpers dar und gewährt zum anderen Bewegungen, wie Beugung, Streckung, Seitneigung und Rotation. Aufgrund ihrer spezifischen Konstruktion ist sie an der gesamten Motorik des Körpers beteiligt und hat dabei 3 grundsätzliche Funktionen:[1] Bewegungsfunktion: Ermöglichung der vielfälti...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 2.1.2 Aufbau und Funktion der Bandscheibe

Zwischen den einzelnen Wirbelkörpern befinden sich (mit Ausnahme der beiden ersten Halswirbel sowie dem Kreuz- und Steißbein) die sog. Zwischenwirbelscheiben (Bandscheiben). Die Bandscheibe besteht aus einem zwiebelschalenförmig angelegten Ring aus Faserknorpel (Anulus fibrosus), der den in seiner Mitte gelegenen sehr wasserhaltigen Gallertkern (Nucleus pulposus) umschließt....mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 2 Rückengesundheit

Das Krankheitsgeschehen in Deutschland wird i. W. von 6 großen Krankheitsgruppen bestimmt: Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE), Atemwegserkrankungen, Verletzungen, psychische und Verhaltensstörungen, Herz- und Kreislauferkrankungen, Erkrankungen der Verdauungsorgane. Die meisten Arbeitsunfähigkeitstage werden dabei durch MSE verursacht, da diese immer wieder mit langen Ausfallzeiten ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 2.1.3 Ernährung der Bandscheibe

Die Versorgung der Bandscheibe erfolgt nicht über Blutgefäße, sondern durch einen Pump- und Saugmechanismus. D. h., wechselnde Druckbelastungen (Be- und Entlastung) sorgen für einen Wasserstrom von den Wirbelkörpern in die Bandscheibe und von der Bandscheibe in die Wirbelkörper. Dadurch werden Nährstoffe in die Bandscheibe hinein transportiert und Abfallprodukte entsprechend...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 2.1.1 Aufbau der Wirbel

Mit Ausnahme der beiden ersten Halswirbel (Atlas und Axis) weisen im Grunde genommen alle Wirbel den gleichen Bauplan auf. Jeder Wirbel besteht aus einem Wirbelkörper und dem Wirbelbogen mit seinen Dorn- und Querfortsätzen sowie den Gelenkfacetten. Der Wirbelkörper hat eine zylindrische Gestalt und besteht aus einer kräftigen äußeren Knochenschicht, welche die schwammartige ...mehr

Beitrag aus Haufe Personal Office Platin
Ergonomie und Rückengesundheit / 2.3 Muskel-Skelett-Belastungen

Eine Grundvoraussetzung für einen gesunden Rücken ist ein geeignetes Maß an Bewegung. Wer glaubt, ein Leben oder auch eine Arbeitstätigkeit ohne körperliche Anstrengung mindert den Verschleiß des Rückens und schont den Körper, unterliegt einem auf Dauer schmerzhaften Denkfehler, denn der Mensch ist für Bewegung bestimmt.[1] So positiv sich eine regelmäßige und maßvolle Beweg...mehr

Beitrag aus Arbeitsschutz Office Professional
Burnout-Prävention – die ps... / 2 Prävention – die wichtigsten Formen und ihre Rolle beim Burnout-Syndrom

Der Begriff Prävention wird zwischenzeitlich wie Ergonomie für vieles verwendet, aber ist auch Prävention drin, wenn Prävention draufsteht? Wie bei der Burnout-Prävention wird meist ein Fachwort an den Anfang gestellt (z. B. Stressprävention), das das Fachthema oder den Problembereich beschreibt, dem vorgebeugt werden soll (z. B. Rücken). Es umfasst damit auch den Handlungsbe...mehr