Fachbeiträge & Kommentare zu Mietverwaltung

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Abmahnung im Wohnungseigent... / 7.2 Abmahnung gegenüber dem Mieter

Eine wirksame Abmahnung gegenüber dem Mieter kann nur der Wohnungseigentümer als Vermieter oder der Verwalter, der gleichzeitig auch mit der Mietverwaltung des Sondereigentums beauftragt ist, aussprechen. Sie ist Voraussetzung für zahlreiche Kündigungsgründe (z. B. § 543 Abs. 2 Satz 1 BGB: vertragswidriger Gebrauch; § 569 Abs. 2 und 4 BGB: Unzumutbarkeit des Mietverhältnisse...mehr

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Kündigung – Form und Inhalt / 2 Kündigung durch einen Bevollmächtigten

Bei der Kündigung durch einen Bevollmächtigten (z. B. Hausverwalter, Rechtsanwalt, Haus- und Grundbesitzerverein) muss das Kündigungsschreiben einen klaren Hinweis auf das Vertretungsverhältnis enthalten, z. B. durch die Formulierung: "Namens und in Vollmacht des Vermieters Herrn X kündige ich das Mietverhältnis über die Räume ...". Der bloße Gebrauch des Plurals "wir" genüg...mehr

Lexikonbeitrag aus Deutsches Anwalt Office Premium
Homepage – technische Umset... / 2 Inhalt des eigenen Internetauftritts

Nutzer des eigenen Internetauftritts sind neben bestehenden Kunden und Lieferanten auch Interessenten. Diese Nutzergruppen erwarten von einer guten Verwalterhomepage zum Teil sehr unterschiedliche Dinge. Informationen zum Unternehmen Bedeutsame Punkte sind die Informationen über das Unternehmen, Daten zum Bestand und der Firmenausrichtung. Praxis-Beispiel Unternehmensinformatio...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis
Verwaltungskosten / 1 Öffentlich geförderter (preisgebundener) Wohnraum

Bei dieser Wohnungsgruppe sind die Verwaltungskosten Teil der Kostenmiete. Es gilt die Legaldefinition in § 26 Abs. 1 II. BV. Danach zählen zu den Verwaltungskosten "die Kosten der zur Verwaltung des Gebäudes oder der Wirtschaftseinheit erforderlichen Arbeitskräfte und Einrichtungen, die Kosten der Aufsicht sowie der Wert der vom Vermieter persönlich geleisteten Verwaltungsa...mehr

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Hausverwalter - Bestellung,... / 3 Vergütung und Kosten

Für die Vergütung des Verwalters gibt es weder eine Gebührenordnung noch sonstige gesetzliche Vorschriften. Hinweis Vergütung frei vereinbar Sie unterliegt der freien Vereinbarung und beträgt üblicherweise bei Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums ca. 15 bis 25 EUR pro Wohneinheit und Monat, ca. 3 bis 5 EUR pro Garage/Stellplatz und Monat; bei Verwaltung des Sondereigent...mehr

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§ 27 Maklerrecht / 2. Verflechtung

Rz. 46 Der Provisionsanspruch erfordert, dass der Hauptvertrag mit einem Dritten zustande kommt, also ein "Dreiecksverhältnis" Makler-Auftraggeber-Vertragspartner vorliegt, bei dem der Makler als nachweisender oder vermittelnder Dritter zwischen den Parteien des Hauptvertrages steht.[146] Ist der Makler mit einer der Parteien so verbunden, dass diese ihre Entscheidung nicht ...mehr

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Geänderte Verwaltungskosten-Pauschalen zum 1.1.2017

Geänderte Pauschalen Grundsätzlich können Sie Ihre Verwaltervergütung frei vereinbaren. Nur für die sog. Wirtschaftlichkeitsberechnung (z. B. bei öffentlich gefördertem Wohnraum) regelt die Zweite Berechnungsverordnung (II. BV), wie hoch die Verwaltungskosten sein dürfen. Die Pauschalen ändern sich zum 1.1.2017 und gelten dann bis 31.12.2019 (s. Tabelle). Die Höchstbeträge wi...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis
Zwangsverwaltung (Miete) / 4 Vermietung durch Eigentümer

Der Eigentümer ist nicht zur Vermietung berechtigt. Vermietet er trotzdem, so ist der Mietvertrag gegenüber dem Mieter wirksam. Der Eigentümer kann aber nur erfüllen, wenn der Zwangsverwalter zustimmt. Es gilt dieselbe Rechtslage wie bei der Vermietung einer Sache durch den Nichtberechtigten. Stimmt der Zwangsverwalter nicht zu, ist der Mietvertrag gegenüber ihm unwirksam. De...mehr

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Mietvertrag – Mieter darf Name und Anschrift des Vermieters wissen

Begriff Der Verwalter des Hauses muss dem Mieter auf dessen Wunsch den Namen und die Adresse des Vermieters in kompletter Form mitteilen. Bekanntgabe der Vermieteridentität trotz Mietverwaltung In diesem Fall war nur der Nachname des Vermieters aus dem Mietvertrag ersichtlich, weil der Vermieter nicht mit den alltäglichen Wünschen des Mieters selbst konfrontiert sein wollte. ...mehr

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Erbengemeinschaft als Vermieter

Leitsatz Die Erbengemeinschaft kann mit Stimmenmehrheit einen der Teilhaber zur Einziehung einer Nachlassforderung ermächtigen, sofern dies einer ordnungsgemäßen Verwaltung entspricht (im Anschluss an Senatsurteile, v. 11.11.2009, XII ZR 210/05, BGHZ 183 S. 131 = FamRZ 2010 S. 119 und v. 20.10.2010, XII ZR 25/09, NJW 2011 S. 61). (amtlicher Leitsatz des BGH) Normenkette BGB §§...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis
Vergleich von Verwaltergebühren – der Teufel steckt im Detail

Vergleichen Wohnungseigentümer Verwaltergebühren miteinander, geschieht dies in der Regel nur in Bezug auf die monatlichen Grundvergütungen. Teure Sondervergütungen des einen Verwalters und beispielsweise kostenlose Zusatzleistungen des anderen Verwalters bleiben bei diesen sogenannten Vergleichen hingegen häufig unberücksichtigt. Stehen Neu- oder Wiederbestellung an, werden ...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
Grundsätzlich kurze Verjährung

Leitsatz Aufwendungsersatzansprüche des WEG- Verwalters wegen verauslagter Gerichts- und Rechtsanwaltskosten verjähren grundsätzlich in 2 Jahren. Fakten: Der Geschäftsführer der ehemaligen Verwalterin überwies einen Gerichtskosten- und Gebührenvorschuss an einen Rechtsanwalt für ein gerichtliches Verfahren der Gemeinschaft. Die überweisung erfolgte von einem Konto, das auf de...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
Mietverwalter-Konkurrenzkampf in Ferienwohnanlage

Leitsatz Widerruf einer Nutzung von Wohnraum als Büro aus wichtigem Grund (wegen persönlicher Auseinandersetzungen und sogar Tätlichkeiten zweier Mietverwalter im Haus) Normenkette § 14 Nr. 1 WEG, § 15 WEG Kommentar 1. Die Frage, ob ein berechtigtes Interesse eines Eigentümers an sachkundiger Beratung durch einen Anwalt während der Versammlung besteht (vgl. hierzu BGHZ 121, 23...mehr

Urteilskommentierung aus Deutsches Anwalt Office Premium
Abrechnung über tatsächliche Ausgaben

Leitsatz Verfahrenskosten ( § 16 Abs. 5 WEG) gehören als tatsächliche Ausgaben in die Abrechnung Ungültigkeit eines Verwalter-Entlastungsbeschlusses bei Entnahme von Sondereigentums-Verwaltungskosten aus gemeinschaftlichen Geldern Normenkette § 16 Abs. 2 und Abs. 5 WEG, § 27 Abs. 1 Nr. 4 und Abs. 4 WEG, § 242 BGB Kommentar 1. Nach neuer, heute h.R.M. (vgl. BayObLGZ 92, 210; WM ...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis
Die Kalkulation der Verwalt... / 2 Unterschiede zwischen Mietverwaltung und WE-Verwaltung

Die Aufgaben sind bei der WE-Verwaltung begrenzt auf das Gemeinschaftseigentum. Die Betreuung des Sondereigentums, den genutzten Wohnräumen, obliegt dem Eigentümer selbst. Bei der Mietverwaltung umfasst der Verwaltungsgegenstand dagegen das gesamte Anwesen, also auch die einzelnen Wohnungen. Gerade diese verursachen aber einen erheblichen Aufwand z.B. durch die Wohnungsvermi...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis
Kauf von Verwaltungsbeständen -- Was ist mindestens zu bedenken?

Zusammenfassung Die Bestände in der Immobilienwirtschaft wachsen nicht rasant, aber der Kuchen wird gelegentlich neu verteilt. Unternehmen werden aufgegeben oder Teile des Bestandes veräußert. Für manchen Verwaltungsangestellten ist dies die Chance in die Selbstständigkeit und für andere Unternehmer die Möglichkeit zur Expansion. Nichts ist allerdings ohne Risiko. Aus diesem...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis
Die Kalkulation der Verwalt... / 1.2 Der wirtschaftliche Ansatz

Die Marktsituation darf nicht dazu führen, den wirtschaftlichen Aspekt außer Acht zu lassen. Die Beurteilung des zu erwartenden Arbeitsaufwands bei der Verwaltung erfordert eine exakte Analyse des Verwaltungsgegenstands. Sie bezieht sich nicht nur auf den technischen Zustand, sondern auch auf die Struktur der Bewohner, Mieter wie Eigentümer, laufende Verfahren usw. Darüber h...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis
Die Kalkulation der Verwalt... / 3.3 Mietenabhängige Vergütung

Sie findet bei der Mietverwaltung Anwendung. Die Verwaltergebühr errechnet sich nach einem vereinbarten Prozentsatz aus den Mieteinnahmen.Die Höhe ist abhängig vom Verwaltungsobjekt, je nachdem ob es sich z.B. um ein Anwesen mit wenigen aber teuer vermieteten Gewerbeflächen handelt oder um ein Appartementhaus mit vielen Kleinwohnungen. Vorteil dieser Vergütungsart: Dem Verwa...mehr

Lexikonbeitrag aus VerwalterPraxis
Die Kalkulation der Verwalt... / 3.2 Leistungskatalog

Diese Form wird in Verbindung mit der pauschalen oder der mietabhängigen Vergütung gewählt. Nicht immer ist es ausreichend, eine Gebührengestaltung nur nach dem Pauschal- oder Prozentsatz zu vereinbaren. Aufgaben, die sich über das normale Maß hinaus bewegen, lassen sich besser über einen Leistungskatalog erfassen als über eine erhöhte Pauschalgebühr. Praxis-Beispiel Beispiel...mehr

Beitrag aus VerwalterPraxis
Mietrechtsforum: Häufig gestellte Fragen

Zusammenfassung Vom 23. bis 25. April 2008 fand in Berchtesgaden das 27. Fachgespräch des Evangelischen Siedlungswerks Deutschland (ESWiD) zum Thema Mietrecht statt. Im Vorfeld hierzu konnten Sie auf unserem Immobilienportal unter www.haufe.de/immobilien Fragen zur Mietverwaltung stellen, die sich in Ihrer täglichen Praxis immer wieder auftun. Nachfolgend finden Sie hier die...mehr

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Berufszulassung für Wohnimmobilienverwalter gilt ab 1.8.2018

Ausgefertigt und verkündet Das Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienverwalter und Makler tritt am 1.8.2018 in Kraft. Bereits tätige Verwalter haben dann nochmals 6 Monate Zeit, eine Erlaubnis zu beantragen. Statt des ursprünglich geplanten Sachkundenachweises wird eine Fortbildungspflicht eingeführt. Für Verwalter werden erstmals eine ...mehr